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Behandlung von avaskulären Knochennekrosen

Spezialisten für Osteonekrose (AVN) am ETHIANUM in Heidelberg

Schulterschmerzen durch HumeruskopfnekroseStechende Schmerzen in Knochen und Gelenken können unterschiedliche Ursachen haben. Eine der folgenschwersten und ernsthaftesten ist die Knochennekrose. Daran erkranken am häufigsten Männer zwischen 30 und 60 und sehr oft sind die Hüften (Hüftkopfnekrose) betroffen. Die avaskulären Knochennekrosen (AVN) kommen aber auch an Schultern, Händen und Füßen vor.

Unbehandelt wird die Erkrankung auf Dauer nicht erträglich sein: Da bei diesem Phänomen Knochen und/oder Gelenke aus unterschiedlichen Gründen schlecht durchblutet sind, kommt es zu Störungen der Knochenstruktur und der darüber liegenden Knorpelschicht.

Heftige Schmerzen, im fortgeschrittenen Zustand auch in Ruhestellung, sind ein Zeichen dafür, dass das Gelenk stark beschädigt oder bereits zerstört ist.


Wesentliche Krankheitsbilder einer Knochennekrose an Hand, Fuß, Schulter oder Hüfte:

Morbus Kienböck an der Hand

Knochennekrose an der HandHier kommt es durch die Durchblutungsstörungen zum sogenannten Mondbeintod. Das bedeutet, dass das Mondbein zusammenfällt und es zu einem Handgelenksverschleiß kommt, der oft starke Schmerzen, Funktionsverlust und Handgelenksversteifung zur Folge hat.

Mondbein-Nekrose mit Infos zu den Krankheitsstadien


Talusnekrose am Fuß

Am Fuß gibt es ein ähnliches Syndrom im Bereich des sog. Talus, dem „Sprungbein" im oberen Sprunggelenk. Die Folgen sind mit Gelenkverschleiß etc. ähnlich wie an der Hand, nur dass in diesem Fall das Laufen selbst extrem beeinträchtigt wird.


Humeruskopfnekrose am Oberarm

Das Phänomen als Folge einer Durchblutungsstörung existiert auch am Oberarmkopf (Humeruskopf). Es zeigt sich durch Gelenkverschleiß und Schulterschmerzen.


Femurnekrose (Hüftkopfnekrose)

Behandlung der Hüftkopfnekrose in HeidelbergDas wichtigste klinische Syndrom ist die Hüftkopfnekrose. Tritt sie im Kindesalter auf, wird sie auch Morbus Perthes genannt.

Die Patienten müssen lange entlasten, also z. B. im Rollstuhl sitzen oder Gehstützen nutzen. Mit dieser konservativen Behandlungsform gelingt es in vielen Fällen, die Erkrankung auszuheilen.

Tritt die Erkrankung später auf, vor allem bei jungen Erwachsenen, gibt es mehrere Therapieoptionen. Hierzu zählen in Deutschland vor allem:

1. Anbohren des Hüftkopfes, um eine Heilungsreaktion mit Verbesserung der Durchblutung zu erreichen
2. Hyperbare Sauerstofftherapie
3. Entlastung
4. Früher prothetischer Gelenkersatz


International zeigt eine andere Methode große Heilungschancen

Prof. Dr. Germann, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, HandchirurgieProf. Germann, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie in Heidelberg, präferiert ein anderes Verfahren: »Die DUKE Universität in den USA überblickt mehr als 3.000 Patienten, bei denen diese Methode in frühen Stadien der Erkrankung erfolgreich eingesetzt werden konnte.«

Hier wird der Hüftkopf ‘ausgeräumt’, d. h. der mangeldurchblutete Knochen wird ausgefräst. In den Oberschenkelhals setzt der Operateur eine ‘mikrochirurgische Fibulatransplantation’ ein (Fibula = Wadenbein). Dabei wird das körpereigene Wadenbein transplantiert und gefäßgestielt an die Gefäße im Oberschenkel angeschlossen.

Der erwachsene Patient benötigt das Wadenbein nicht mehr und hat durch das Fehlen desselben praktisch keine Einschränkungen.

Es kommt nach diesem Eingriff in der Regel zu einer Regeneration der Knochenstruktur und einer Erholung der Knorpelschicht. Diese Methode kann auch bei Nekrosen des Oberarmkopfes eingesetzt werden.

Dr. Lehmann (links) und Prof. Dr. Gruber operieren im ETHIANUM HeidelbergMit der Erweiterung des Spezialistenteams durch Prof. Gruber (rechts im Bild) und Dr. Lehmann ist es am ETHIANUM jetzt möglich, dieses Verfahren optimal anzuwenden: Durch die Zusammenarbeit mit den Schulter- und Hüftspezialisten sind die Voraussetzungen ideal.

Wenn Sie sich dazu näher informieren möchten, vereinbaren Sie bitte einen Untersuchungstermin bei Prof. Germann:

+49 6221 8723-0 oder schreiben Sie uns hier

 


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/ Forschungsengagement

Innovative Forschung, z. B. in den Bereichen neuer OP- und Diagnoseverfahren, Stammzellenforschung zur Wundheilung bei chronischen Wunden und therapienahen Fragestellungen, auch in Bezug auf die Hüftkopfnekrose: Damit beschäftigt sich die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Germann.

Medizinische Innovation im Interesse der Menschen


 

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