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Möglichkeiten der Haarentfernung:

Körperbehaarung dauerhaft entfernen mit Laser und IPL.


Dauerhafte Haarentfernung, manchmal auch krankheitsbedingt notwendig.Vorbei die Zeiten, als Frauen stark behaarte Männer besonders anziehend fanden. Der Beschützer im Bärenfell hat ausgedient und umgekehrt finden auch Männer behaarte Damenwaden kaum noch attraktiv.

 

Statt täglich gegen nachwachsende Haare anzukämpfen, können Sie sich für eine dauerhafte Haarentfernung entscheiden. Eine erfahrene Dermatologin und Laserexpertin für bewährte Methoden zur Haarentfernung finden Sie am ETHIANUM.

 

Doch zunächst ein Blick auf die unterschiedlichen Gründe für eine Haarentfernung und die Möglichkeiten.

 

 


 

Motive für die Haarentfernung.

 

Körperbehaarung: Relikt unserer Vergangenheit.


Lästig, das ständige Zupfen, Rasieren, Wachsen oder Epilieren. Wozu dient eigentlich unsere Körperbehaarung?

 

Für unsere Vorfahren galt die Regel: Je mehr Haare, desto besserer Schutz vor Sonne und Kälte. Körperbehaarung als Klimapuffer — eine Funktion, die dank zivilisatorischer Errungenschaften wie Heizung und Kleidung längst überflüssig geworden ist.

 

Heute geht das Schönheitsideal immer stärker mit haarloser, glatter Haut einher.

 

Frauen bevorzugen die Enthaarung von Bikinizone, Achseln, Beinen, Kinn und Oberlippe. Bei den Männern geht der Trend zur Haarentfernung an Brust, Rücken und Achseln.

Nicht nur optische Präferenzen sind ein Motiv für die Enthaarung (siehe Kasten rechts). Bei vielen Sportarten stört die Körperbehaarung. Außerdem entwickelt Schweiß, der sich in den Achselhaaren sammelt, schnell einen unangenehmen Geruch.

 

Bei entzündlichen Krankheiten, die sich im Haarfollikel manifestieren, gehört die Haarentfernung sogar zur Therapie. So kann die Zerstörung der Haarfollikel beim Krankheitsbild der Akne inversa das Wiederauftreten der Entzündung verhindern.

 

 

Krankhafte Ursachen übermäßiger Behaarung.

 

Erkrankungen der Nebennierenrinde, der Eierstöcke, Morbus Cushing, Tumore und Medikamente wie Glucocorticoide, Minoxidil, Ciclosporin u.a. können eine übermäßige Körperbehaarung zur Folge haben und sollten vor einer Haarentfernung ausgeschlossen werden.

 

Dr. Sylvia Proske, Leiterin der Dermatologie-Praxis am ETHIANUM in Heidelberg, untersucht vor einer Haarentfernung, ob es sich um eine vererbte Anlage handelt, oder ob möglicherweise eine systemische Grunderkrankung vorliegt, die vorrangig behandelt werden muss.

 

 


 

Temporäre Haarentfernung und ihre Methoden.

 

 

Depilation

 

Unter Depilation versteht man das Entfernen der Haare oberhalb der Haarwurzel. Gängige Methoden sind Rasieren und Enthaarungscremes, die das Haar chemisch zersetzen.

 

Während beim Rasieren bereits nach zwei Tagen wieder Haarwuchs einsetzt, bleibt das Ergebnis der chemischen Enthaarung bis zu 14 Tage bestehen. Enthaarungscremes können jedoch Hautreizungen verursachen.

 

 


 

Epilation

 

Die Methoden der Epilation sind zahlreich und nicht immer schmerzlos: Zupfen mit der Pinzette, Wachsen, Fadenepilation und elektrische Epilierer — bei allen Verfahren wird das Haar aus dem Haarfollikel entfernt.

 

Die Körperhaare unterliegen, genau wie die Kopfhaare, einem Zyklus aus Wachstum, Ruhe und Ausfall. Um nach und nach alle Haare zu 'erwischen', muss zunächst mehrmals epiliert werden.

 

Mit der Zeit verringert sich die Zahl der nachwachsenden Haare. Das Ergebnis bleibt bis zu fünf Wochen erhalten. Ein Nachteil der Methode ist, dass Haare einwachsen und Entzündungen verursachen können.

 

 


 

Die Lösung für lästige Körperbehaarung: Dauerhafte Haarentfernung.

 

Eine Haarentfernung wird als dauerhaft bezeichnet, wenn die Haarfreiheit im behandelten Areal länger als drei Monate bestehen bleibt. Die Behandlung ist umso erfolgreicher, je gründlicher die gesamte Haaranlage, nämlich die zell- und pigmentbildende Haarmatrix und die Haarpapille, in die das Haar eingebettet ist, zerstört werden.

 

Alle dauerhaften Methoden sind ausschließlich in der Wachstumsphase des Haares wirksam. Daraus erklären sich die Mehrfach-Behandlungen, die mit einem Abstand von etwa sechs Wochen durchgeführt werden sollten.

 

Nach etwa 5 bis 7 Sitzungen ist die langfristige Haarentfernung erfolgreich.

 

 

 


 

Die Methoden der dauerhaften Epilation.

 

  • Elektro-Epilation

Eine sehr feine Stahlsonde wird in den Haarfollikel eingeführt. Elektrische Energie schädigt die Haarwachstumszellen.

 

 

  • Laserbehandlung

Zum Einsatz kommen langgepulste Dioden-, Nd:Yag-Laser, Rubin- und Alexandritlaser.

 

Mit dem Laserkopf wird das zu behandelnde Areal gescannt. Abhängig von der Technologie des Lasers und der Schmerzempfindlichkeit des Patienten wird vor der Behandlung eine anästhesierende Creme aufgetragen.

 

Alle medizinischen Laser arbeiten mit einer bestimmten Wellenlänge und lassen sich so exakt auf Haarmatrix und Haarfollikel ausrichten. Moderne Geräte besitzen eine integrierte Oberflächenkühlung, die die obere Hautschicht vor größerer Hitzeeinwirkung schützt.

 

 

  • IPL-Behandlung

'Intense pulsed light ' bezeichnet hochenergetisch gepulste Lichtsysteme mit einer Wellenlänge von 680 bis 980 nm. Der Behandlungskopf scannt das definierte Hautareal mit einer Lichtenergie von 10 bis 45 J/cm².

 

Impulsdauer und -sequenz stimmt Dr. Sylvia Proske individuell auf Hauttyp und Haarfarbe ab.

 

Wie bei der Laserbehandlung zur dauerhaften Haarentfernung kann nach der Sitzung eine lokale Rötung, Schwellung oder Schorfbildung auftreten. Die betroffene Haut heilt jedoch nach wenigen Tagen. Auf Sonne oder Solarium sollte man nach der IPL- und der Laseranwendung einige Zeit verzichten.

 

 


 

Was kostet die dauerhafte Haarentfernung?

 

Die Kosten richten sich nach der Wahl des Verfahrens und der Behandlungsdauer. Erst nach einer ausführlichen Beratung können individuelle Behandlungs- und Kostenpläne erstellt werden.

 

Immer mehr Kosmetikstudios bieten dauerhafte Enthaarung zu einem günstigeren Preis an. Dort werden jedoch eher kosmetische Laser und Lichtblitzlampen eingesetzt, die mit deutlich weniger Energie arbeiten.

 

Möglicherweise werden dabei Haarfollikel nur beschädigt und nicht restlos zerstört. Die Behaarung wächst in einer feineren Form wieder nach. Das Problem: Für den medizinischen Laser ist das Haarpigment nun zu schwach, es ist nicht mehr zu erfassen. Eine Korrektur der fehlgeschlagenen Behandlung wird dadurch unmöglich.

 

 

Jetzt einen Termin mit der zertifizierten Laserexpertin Dr. Sylvia Proske vereinbaren?

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 



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