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Dr. Peter Görlich, Geschäftsführer:
»Spitzenmedizin und Wirtschaftlichkeit
sind kein Widerspruch.«
Prof. Dr. Germanns Vision, in Heidelberg ein topmodernes, medizinisches Kompetenzzentrum zu verwirklichen, begeisterte ihn sofort, denn er gehört zu den wenigen die dieser Heraus-forderung gewachsen sind:
Dr. Peter Görlich, Geschäftsführer des ETHIANUM, steht für eine neue Qualität von Klinikmanagement.
Seit 1995 in leitenden Positionen im Gesundheitswesen aktiv, hat er bewiesen, dass eine Klinik heute, um wettbewerbsfähig zu sein, als lernende Organisation geführt werden will, agil und systematisch, das Wohl des Patienten immer im Fokus.
»Gesundheitseinrichtungen sind
wirtschaftlich erfolgreich, wenn man sie
prozessorientiert führt.«
Manager mit weitem Horizont.
Er kennt die unterschiedlichen Bedürfnisse: Dr. Peter Görlich studierte Sportwissen-schaft, Sporttraumatologie und Psychologie, ergänzte dies durch das Studium der Krankenhausbetriebswirtschaft.
Mehr zur Person Dr. Görlich ...
»Standardisierte Abläufe JA, Fließband NEIN.« und: »Gesundheitsleistungen sind personenbezogene Dienstleistungen.« Diese Botschaften vermittelt Dr. Görlich den Studenten in seinen Lehrveranstaltungen. Und die erfolgreichen Belege dieser Sicht erschafft er gleich selbst:
Er baute mehrere Institutionen im Gesundheitswesen zu profitablen Dienstleistungszentren um. Und zeigt jetzt mit der von Grund auf neu entstandenen Klinik für Plastisch-Rekonstruktive, Ästhetische Chirurgie und Präventive Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg, dem ETHIANUM, in aller Konsequenz, das alles möglich ist:
Spitzenmedizin, erstklassige Behandlung, und Wirtschaftlichkeit.
In ganz Europa gibt es eine Handvoll Projekte, bei denen tatsächlich vom Fundament an eine neue Klinik entsteht. Das ETHIANUM gehört dazu und hier liegt der Maßstab besonders hoch, nicht zuletzt, weil der Investor Dietmar Hopp heißt.
Was der Patient braucht hat Vorrang.
»Wir nutzen im ETHIANUM die einmalige Chance, ideale und transparente Strukturen zu gestalten,« sagt Dr. Görlich. Neben einer modernen Führungskultur und Personalmanagement zählen für den Manager vor allem Prozessqualität und Standardisierung zu den obersten Prioritäten.
Drei Beispiele:
Vermeidung von doppelten Untersuchungen.
Teilweise werden zu Beginn eines Klinikaufenthalts Untersuchungen durchgeführt, die häufig schon vorab im ambulanten Bereich erfolgt sind. Gravierend deutlich wird dies aus Patientensicht z.B. bei Röntgenuntersuchungen (Strahlenbelastung).
Identifiziert man jedoch gemeinsam mit den Ärzten die für eine Behandlung wirklich notwendigen Vorabuntersuchungen und führt diese ggf. bereits ambulant durch, reduzieren sich klinischer, zeitlicher und damit auch monetärer Aufwand, gleichzeitig erhöhen sich Patientenzufriedenheit (»Nicht noch einmal eine Untersuchung, die ich doch erst vor kurzem hatte ...«) und -sicherheit (siehe Röntgen).
Digitale Patientenakte.
In Krankenhäusern werden Patienten oft zweimal »aufgenommen«: ein Mal vom Arzt, ein Mal von den Pflegekräften. Zu dieser Aufnahme gehört eine umfangreiche Anamnese, anhand derer sich alle am Behandlungsprozess beteiligten Personen ein mehr oder weniger ganzheitliches Bild vom Patienten machen können.
Kreiert man hier von Anfang an eine übergreifende Dokumentation, sind diese Doppelfragen überflüssig. Resultat: Statt Fragestunden mehr Zeit für individuelle Betreuung und damit wiederum höhere Patientenzufriedenheit.
Ärzte von administrativen Aufgaben befreien.
Gewöhnlich sind Ärzte in immer umfangreichere gesetzlich vorgeschriebene Dokumentationsaufgaben eingebunden. Manche dieser bürokratischen Tätigkeiten, z.B. das zeitintensive Kodieren von Leistungen für die ärztliche Abrechnung (in öffentlichen Häusern ca. 20 Minuten pro stationärem Fall), lassen sich auf hierauf spezialisierte Kräfte delegieren, die dafür auch mehr Motivation und Routine mitbringen.
Fazit: Leistungsträger haben mehr Zeit für ihre Kernkompetenzen Behandeln - Heilen - Kümmern, gleichzeitig werden die Kosten gesenkt, weil administrative Tätigkeiten von Personal erledigt werden.
So wird Spitzenmedizin möglich, und dann klappt's auch mit der Wirtschaftlichkeit ...