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Ralf Brenneisen, Leiter Facility-Management:

Höchster Qualität verpflichtet.

 

Ralf Brenneisen, Facility Management

Das ETHIANUM, sein Bau, die Inbetriebnahme und der künftige Klinikbetrieb, stellt ein in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa nahezu einzigartiges Projekt dar. Für Ralf Brenneisen eine tolle Gelegenheit, all seine Ideen, Erfahrungen und sein gesamtes Wissen einzubringen: Als Leiter des Facility Management hat er ein höchst vielseitiges Aufgabengebiet übernommen.

 

Wirtschaftlich, ökologisch und in punkto Wohlbefinden stellte er Weichen für die Topqualität der High End Klinik. Dazu gehört die optimale Dimensionierung der Gebäudetechnik, z.B. der Heiz-, Lüftungs- und Kühlanlagen. »Wir sind bei der Heizung sehr autark, denn wir erzeugen unsere Wärmeenergie überwiegend selbst. Das ETHIANUM ist ein ‘no emission object’,
geheizt wird mit Erdwärme. Wir haben keine Feuerungsanlage
und somit auch keinen direkten C0²-Ausstoß.«

Beruflicher Werdegang:


  • Technische Leitung Schlosshotel Bühlerhöhe, Abteilung mit fünf Mit-
    arbeitern. Zuständig für den Betrieb der technischen Gebäudeausstattung samt Wasserversorgung.
  • Technischer Assistent der Geschäftsleitung der RMN Holding GmbH Objekt und Liegenschaftsverwaltung, Schlosshotel Bühlerhöhe, Hotel Plättig Bühlerhöhe, NH Heidelberg, Heidelberger Brauerei und private Objekte der Familie Hopp
  • Technische Leitung für die Wasserversorgung Bühlerhöhe.
  • Mitwirkung bei der Bauleitung, Inbetriebnahme, Optimierung und dem Betrieb der SAP Arena.
  • Mitwirkung bei der Abnahme MW-Orthopedic Centre München.
  • Mitwirkung bei dem Bauprojekt ETHIANUM Heidelberg.



Eine saubere Sache. Auch beim Raumklima.

Natürlich braucht eine Klinik in ihren unterschiedlichen Bereichen individuelle Luftverhältnisse. Konferenzbereich, Praxisräume, OP-Bereich, Zimmer und Suiten — jedes Areal verlangt ein spezielles Klima und erhält deshalb eine separate Lüftungsanlage. Für jeden der beiden OP Säle ist eine Lüftungsanlage für Reinluft zum Einsatz, gebaut nach dem höchsten derzeit geltenden Hygienestandard.


Brenneisen: »Gegen eine Lüftungsanlage für jedes Areal spricht zwar der höhere Wartungsaufwand, er rechtfertigt sich jedoch durch ein angenehmeres Klima in den Räumen bzw. sehr geringe und gut kontrollierbare Keimbelastung in den OP-Sälen.«

 

Die Green-­Wall im Eingangsbereich, der ‘Water Lake’ in der Rotunde sowie das große Aquarium bei der Lounge stellen nicht nur innovative Gestaltungsobjekte dar, sie tragen auch die notwendige Feuchtigkeit auf natürlichem Weg in die Klinikluft ein. Trockene und reizende Luft wie in anderen Klinken ist hier kein Thema. Fußbodenheizungen, Kühldecken und Fassadenlüftungsgeräte sowie Einzelraumregelungen lassen die individuelle Temperierung von Praxisräumen, Zimmern und Suiten zu.

 

Vorausschauende Planung auch bei der Akustik: Die Halle ist mit Schalldämmmatten verkleidet und gipfelt in 16 Metern Höhe in einer Kuppel. Dahinter verbergen sich eine Stahlträgerkonstruktion und schallabsorbierendes Material, das den Hall auf ein angenehmes Niveau dämpft.

 

 

Schalter an, Licht an. Aber welches?

Das typische Licht im Krankenhaus kennen Sie. Die Lichtsituationen im ETHIANUM haben damit nichts gemein (und das ist gut so).


Denn Ralf Brenneisen ist Meister für Veranstaltungstechnik mit Fachrichtung Beleuchtung. Für die angenehme Lichtstimmung, z.B. in den Zimmern und Suiten der neuen Klinik, zieht er alle Register: »Der Qualitätsanspruch 5 Sterne plus verpflichtet. Wenn hier in einem Raum das Licht eingeschaltet wird, entsteht eine auf die stilvolle Einrichtung abgestimmte, unaufdringliche Beleuchtung — nicht einfach nackte Helligkeit.«

 

 

Mitdenken, mitlenken.

Wer im ETHIANUM als Klient stationär aufgenommen wird, nutzt ein ausgeklügeltes Entertainmentsystem. Ralf Brenneisen sorgt dafür, dass neben vielen TV Sendern, den neuesten Blockbustern über Video on Demand auch das Internet in jedem der Zimmer und Suiten zur Verfügung steht: »Die neuen Medien sind integriert und es können zusätzlich externe Geräte wie iPod oder Spielekonsole angeschlossen werden.«

 

Wenn das alles wäre, hätte der Leiter des Facility Managements einen entspannten Arbeitstag. Doch Ralf Brenneisen ist bei der kompletten Objekt- und Gebäudeverwaltung involviert, verantwortet das Versicherungsmanagement, organisiert Raum- und Wegpflege und sogar das Catering: »Das Organisieren der sog. Sekundärprozesse macht mir Spaß. Ich will, dass von A bis Z alles nicht einfach nur läuft, sondern erstklassig strukturiert ist.«

 

Präzision auch ganz privat: Der engagierte Manager ist ambitionierter Sportschütze.

 

 

 


 

 



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