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Handgelenkfrakturen:

Der Kahnbeinbruch ist die häufigste Fraktur im Handgelenk.

 

Handgelenkfraktur, Kahnbeinbruch: Am häufigsten bei einem Sturz.Die Sonne scheint, die Lunge schreit nach Sauerstoff: Nichts wie raus! Ob Inlineskaten, Mountainbiken, das Fußballspiel oder der klassische Spaziergang:

 

Ein Sturz ist schnell passiert. Dabei sorgen Reflexe dafür, dass wir uns mit den Händen abstützen, um nicht ungebremst auf Gesicht und Rumpf zu landen.

 

Bei Stürzen auf die ausgestreckte Hand ist die häufigste Folge ein Kahnbeinbruch, also eine Fraktur des Kahnbeins, das durch seine schräge Lage an der Daumenseite des Handgelenks extremen Kräften ausgesetzt ist. Andere Handwurzelknochen brechen eher selten.

 

 

Der Preis der Tapferkeit: Kahnbeinpseudarthrose.


»Ich habe mir die Hand verstaucht.« Da atmen alle auf — ist ja harmlos. Und gefährlich, wenn nicht die ‘Hand verstaucht’, sondern das Kahnbein gebrochen ist.

 

Bei einem unbehandelten Kahnbeinbruch bildet sich an der Bruchstelle ein falsches Gelenk, die Kahnbeinpseudarthrose.

 

Diese bindegewebsartige Schicht verhindert, dass das Kahnbein richtig zusammenwächst und verursacht dauerhaft Schmerzen im Handgelenk.

 

Eine Operation ist nun viel aufwändiger als die Versorgung bei frischer Fraktur: Das nicht durchblutete Knochenmaterial muss entfernt werden, der entstandene Spalt wird mit körpereigenem Knochengewebe aus dem Beckenkamm aufgefüllt. Postoperativ ist eine sechs- bis zwölfwöchige Ruhigstellung erforderlich.

 

Jetzt Handchirurg kontaktieren ...

Schmerzt Ihr Handgelenk nach einem Sturz auf die ausgestreckte Hand und nimmt dieser Schmerz bei Druck auf das speichenseitige Handgelenk zu, sollten Sie auf eine Diagnose durch einen Facharzt nicht lange warten.

 

 


 

So gehen erfahrene Handchirurgen vor.

 

Nach dem ersten Gespräch und einer Untersuchung entsteht ein Röntgenbild. Bleiben Unklarheiten, trägt die Magnetresonanztomografie oder Computertomographie zur sicheren Diagnose bei.

 

Wenn das Kahnbein oder ein anderer Handgelenksknochen gebrochen ist, kann in der Regel schnell geholfen werden: Der Bruch wird meist minimal-invasiv durch einen 0,5 cm langen Hautschnitt und in Plexusanästhesie versorgt.


Ist der Bruch verschoben, heilt der Kahnbeinbruch nicht von allein aus: der möglichst frische Bruch muß mit einer Schraube fixiert werden, damit die Bruchenden ordentlich aufeinandersitzen und zusammenwachsen können.

 

Bei einer nicht verschobenen Fraktur kann durch eine Verschraubung schneller Mobilität erzielt werden, da direkt mit der Bewegungstherapie begonnen werden kann und keine längerfristige Gipsruhigstellung notwendig ist.

 

Meist verbleibt die Schraube im Knochen und muss nicht entfernt werden.

 

 


 

Wie lange müssen Sie einen Gips tragen?

 

Im optimalen Fall, wenn die Bruchenden stabil miteinander verschraubt sind, können Sie direkt mit dem Bewegungstraining beginnen und brauchen keinen Gips.

 

Manchmal begünstigt eine Ruhigstellung für ein bis zwei Wochen die Ausheilung des Bruchs. Doch das sollten Sie für Ihre Person individuell mit dem Facharzt für Handchirurgie klären. Rufen Sie an:

 

06221 / 8723 0

 

 

 


 

 

 



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