Wenn Informationen nicht mehr fließen:
Handchirurgen in Heidelberg behandeln Nervenkompressionssydrome.
Nerven brauchen Freiheit. Werden sie eingeengt oder eingeklemmt, reagieren sie äußerst empfindlich. Da gerade in der Hand und den Unterarmen auf engstem Raum wichtige Nerven verlaufen, ist hier schon aus anatomischer Sicht
die Gefahr von Engpass-Syndromen groß.
Sie können Sportler ebenso treffen wie Couch Potatoes, Künstler oder Verkäuferinnen, Manager oder Sekretärinnen: Tasten, Fühlen, Greifen wird zur Herausforderung, wenn Informationen nicht mehr fließen.
Kribbeln, Taubheitsgefühle, Missempfindungen bis hin zu nachhaltigen Nervenschäden, Muskulaturschwund und Lähmung können ernste Probleme werden.
Am ETHIANUM, der Klinik in Heidelberg, werden Nervenkompressionssyndrome von erfahrenen Handchirurgen korrigiert: Als Zentrum für periphere Nervenchirurgie ist man auf die Behandlung solcher Engpass-Syndrome spezialisiert.
Bevor die Handchirurgen eingreifen ...
Die Hauptnerven der Hand.
Drei wichtige Hauptnerven sind für Motorik und Sensorik der Hand zuständig: Nervus medianus, Nervus ulnaris und Nervus radialis.
- Der Mittelarmnerv, Nervus medianus, steuert unter anderem die Bewegungen von Daumen, Zeige- und Ringfinger sowie den Bereich der Handfläche zwischen Innenseite des Ringfingers und Daumen.
- Der Nervus ulnaris, auch Ellennerv genannt, ist an der Beugung von Klein- und Ringfinger sowie der Streckung aller Langfinger beteiligt. Er verläuft an der Innenseite des Ober- und Unterarmes entlang zur Hand.
- Der Speichennerv, Nervus radialis, steuert die Streckmuskeln des Ellebogen- und Hanggelenkes sowie der Fingergelenke.
Erst wenn konservative Behandlungsmethoden wie Schonung, Injektionen, Lagerungsschienen oder Handgelenkmanschetten nicht den gewünschten Erfolg bringen, muss über einen korrigierenden Eingriff nachgedacht werden.
Voran steht die gewissenhafte Diagnose. Ein Nervenkompressionssyndrom lässt sich nämlich nicht immer allein anhand der Symptome bestimmen. Es muss festgestellt werden, welcher Nervenkanal verengt ist und vor allem wo.
Am ETHIANUM können die Handchirurgen für diese Diagnosen einen hochauflösenden Kernspintomografen (MRT) nutzen, mit dem sich Veränderungen an den Nerven optimal erkennen lassen.
So kann der betreffende Nerv zuverlässig identifiziert werden.
Was kann ein
Nervenkompressionssyndrom auslösen?
Nicht immer lässt sich der Auslöser eines Nerven-kompressionssyndroms zweifelsfrei ausmachen. In vielen Fällen liegt bereits eine bestehende relative anatomische
Enge des Nervenkanales vor, die in Kombination mit anderen
Faktoren zu dem schädigenden Druck auf den Nerv führt.
Je nach Art des Nervenkompressionssyndroms sind dies beispielsweise Schwellungen des umliegenden Gewebes durch mechanische Überlastungen, aber auch Entzündungen oder Allgemeinerkrankungen sowie ungünstig verheilte Brüche oder altersbedingte Verschleißerscheinungen (Arthrose).
Vereinbaren Sie einen Termin, wenn Sie eine genaue Diagnose wünschen und
Ihr Syndrom in besten Händen wissen wollen.