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Damit Hände wieder richtig zupacken können

Dupuytrensche Kontraktur: Behandlung von Morbus Dupuytren

Dupuytrensche Kontraktur: betrifft vor allem MännerEin kräftiger Händedruck ist wichtig. Auch die schwere Kommode braucht eine starke Hand, und selbst den schnittigen Zweisitzer muss man sicher im Griff haben. Doch was, wenn unser Handlungsinstrument Nummer Eins durch die ‘Dupuytrensche Kontraktur’ nicht mehr mitspielt?

Überwiegend sind davon Männer ab 50 Jahren betroffen, Frauen etwas später. Der erfahrene Handchirurg erkennt die kleinen Knötchen in der Handinnenfläche und die sich deutlich abzeichnenden Fingerstränge schnell als Symptome.

Nach eingehender Untersuchung, Ihren Hinweisen zum Krankheitsverlauf, zu Einschränkungen oder Schmerzen, die Sie erfahren, wird er die geeignete Behandlung empfehlen – das muss nicht zwangsläufig eine Operation sein!


Zum besseren Verständnis: Was macht die Dupuytrensche Kontraktur mit Ihrer Hand?

Prof. Dr. Germann, Facharzt für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am ETHIANUM: »Wir empfehlen in der Regel eine Operation, wenn der Finger bereits etwas in die Hohlhand gezogen wird, also nicht mehr durchgestreckt werden kann. Ist die Knotenbildung in der Hohlhand jedoch schmerzhaft, operiert man Knoten bereits, wenn die Dupuytrensche Kontraktur noch nicht ausgeprägt ist.«

Stadium I.

Es haben sich Fibrosen gebildet, die als Knötchen oder flächige Verhärtungen auftreten. Eine leichte Kontraktur liegt bereits vor.

Stadium II. und III.

Das Gewebe verhärtet sich weiter. Hiervon sind meist der Ringfinger und der kleine Finger betroffen, die dadurch eine Fehlstellung ausbilden. Die Beugekontraktur ist bereits ausgeprägter (Krümmung zwischen ca. 45 bis 135°).

Stadium IV.

Bleibt die Krankheit lange unbehandelt, kann es zu nachhaltigen Schäden in den Gelenken der betroffenen Finger kommen: Diese krümmen sich und können nicht mehr ausgestreckt werden.


Was der Handchirurg für Sie tun kann

Empfiehlt sich eine Operation, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

1. Die von den Handchirurgen am ETHIANUM in der Regel angewendete Methode ist die sogenannte partielle Aponeurektomie: dabei werden die betroffenen Bindegewebsanteile entfernt.

2. Eine moderne, minimal-invasive Methode ist die Infiltration von Kollagenase. Diese Enzyme schwächen den verhärteten Strang, der dann aufgedehnt werden kann.

Die Behandlung mit Xiapex® ist keine Option; die Zulassung des Medikaments wurde in Deutschland durch den Hersteller ausgesetzt.

3. Ist die Dupuytrensche Kontraktur bereits weit fortgeschritten, kann es notwendig sein, vorab eine Durchtrennung des Stranges vorzunehmen.

Morbus Dupuytren kann mit der Wide-awake Methode operiert werden


Welche dieser operativen Methoden sinnvoll ist und ob sich ein stationärer Aufenthalt empfiehlt, entscheidet sich im Einzelfall.

Zu den Risiken des Eingriffs zählt die mögliche Verletzung von – meist stark eingewachsenen – Fingernerven und Gefäßen. Die Gefahr ist jedoch beim Ersteingriff durch einen erfahrenen Handchirurgen gering. Allerdings neigt die Erkrankung dazu, wieder aufzutreten.

Warten Sie dennoch nicht zu lange mit der Konsultation eines Facharztes für Handchirurgie, wenn Sie glauben, eine Dupuytrensche Kontraktur auszubilden oder wenn Sie bereits mit Ihrem Hausarzt darüber gesprochen haben: Ihre Hände sind von unschätzbarem Wert.

Am ETHIANUM wird man Sie genau untersuchen, individuell beraten und Ihnen einen Eingriff nur empfehlen, wenn er medizinisch wirklich sinnvoll und aussichtsreich ist.

Vereinbaren Sie ein erstes Gespräch: 06221 8723-0


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