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Alles zur Kniegelenk-Endoprothese

Wann ist die Zeit reif für ein künstliches Kniegelenk?

Röntgenaufnahme einer Kniegelenk-EndoprotheseDen richtigen Zeitpunkt für ein künstlichen Kniegelenk, die Kniegelenk-Endoprothese, kann man nicht alleine anhand eines Röntgen- oder MRT-Bildes festlegen – es geht vor allem um die Einschränkung, die ein Mensch im täglichen beruflichen und privaten Leben erfährt.

Schmerzen beim Treppensteigen und bei Kniebeugen in der tiefen Hocke sind deutliche Anzeichen. Sportliche Aktivitäten, vor allem bei ‘Stop-and-go Sportarten’ (Tennis, Sqash, Volleyball, Basketball) oder Hallensportarten werden zu den typischen Belastungsschmerzen führen. Auch lange Autofahrten in derselben Kniegelenk-Stellung können Beschwerden verursachen. In fortgeschrittenen Stadien können Gelenkergüsse hinzukommen.

Machen Sie sich mit Ihren Möglichkeiten vertraut: ein künstliches Kniegelenk ist nicht das Ende, sondern ein neuer Anfang. Am ETHIANUM Heidelberg ist von dem ersten Gespräch bis zur OP der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Prof. Dr. med. Gerd Gruber, für Sie da.


Alles, was Sie über die Kniegelenk-Endoprothese wissen sollten:

Knigelenkprothesen sind MaßanfertigungenEine Endoprothese für das Kniegelenk hält heute etwa 20 bis 25 Jahre. Muss sie gewechselt werden, ist meist eine ‘aseptische Lockerung’ (aseptisch = nicht infektiös) der Grund dafür: Das Gelenk sitzt nicht mehr stabil im Knochen.

Die verwendeten Implantat-Materialien sind von allerhöchster Qualität; Implantat-Versagen aufgrund eines Polyethylen-Aufbrauchs kommt heutzutage nicht mehr vor.

Man unterscheidet beim künstlichen Kniegelenk-Ersatz den unicondylären vom bicondylären Ersatz:
Unicondulär bedeutet, dass lediglich eine Hälfte der Gelenkfläche ersetzt wird. Je nach Befund kann dies auf der Innen- oder der Aussenseite des Kniegelenks sein. Bei einem bicondylären Ersatz werden alle Gelenkoberflächen des Kniegelenks ersetzt. Wenn also von einer Kniegelenk-TEP (Totalendoprothese) gesprochen wird, ist immer ein bicondylärer Gelenkersatz gemeint.

Während beim unicondylären Kniegelenkersatz (früher auch als ‘Schlitten-Endoprothese’ bezeichnet) in der Regel kein Ersatz der Kniescheiben-Rückfläche durchgeführt wird, ist dies beim bicondylären Ersatz möglich:

  1. Die arthrotisch veränderte Kniescheiben-Rückfläche wird entfernt und durch ein Polyethylen-Implantat, fixiert mit Knochenzement, ersetzt
  2. Die Kniescheiben-Rückfläche wird mit Instrumenten wieder in ‘die anatomisch korrekte Form’ gebracht, d. h. es werden knöcherne Anbauten, sogenannte Osteophyten, entfernt

Was geschieht bei X- oder O-Beinen?

Prof. Dr. Gruber ist Experte für UltraschalldiagnostikFalls im Knie eine starke Achsabweichung vorliegt – also ein starkes X- oder O-Bein mit einer Achsabweichung von 20° oder mehr – und/oder eine erhebliche Seitenbandinstabilität vorliegt, ist die vorgenannte OP-Technik aus Stabilitätsgründen nicht geeignet. Dann empfiehlt sich die Verwendung einer achsgeführten Kniegelenk-Endoprothese.

Das künstliche Kniegelenk besteht aus zwei Metallkomponenten: Sie dienen als Oberflächenersatz des Oberschenkelknochens und des Schienbeinkopfs. Bei dem Metall handelt es sich um eine Legierung aus Kobalt, Chrom und Molybdän – Sie kennen das unter dem Begriff ‘Edelstahl’. Bei Patienten/-innen mit einer Allergie gegen eines dieser Metalle verwenden wir Implantatteile mit einem Überzug aus Titan. Titan ist biologisch inert, eine allergische Reaktion des menschlichen Körpers auf Titan ist nicht bekannt.

Zwischen den beiden Metallkomponenten wird ein Polyethylenteil eingesetzt. Dieses kann auf dem Teil fixiert werden, der auf dem Schienbein aufliegt, oder rotierend darauf gelagert werden.


Ihre Kniegelenkprothese gibt es nur ein Mal – speziell passend für Ihr Knie

Die Kniegelenk-Endoprothesen, die Prof. Dr. Gruber verwendet, sind Maßanfertigungen – einzigartig und speziell für dieses eine Kniegelenk angefertigt.

Hierfür erfolgt mindestens sieben Wochen vor der geplanten OP anhand einer Gelenkdarstellung per CT die exakte Gelenkdarstellung zur korrekten Planung und Herstellung dieser Endoprothese. Es erfolgt somit lange vor der geplanten OP eine Computer-Simulation.

Am Ende dieser CAD-Planung steht eine individuelle Computer-Planung mit exakt bestimmten Implantatgrößen. Auch die vom Operateur verwendeten Säge- und Schnittschablonen werden als Unikat hergestellt. Durch diese sorgfältige OP-Planung und -Simulation können Komplikationen und die OP-Zeit erheblich reduziert werden.

Anhand der vorliegenden Daten wird dann die massgefertigte Kniegelenk-Endprothese bei Fa. Symbios® in Yverdon-les-Bains in der Schweiz hergestellt. Hierdurch wird größtmögliche Passgenauigkeit erreicht, was sich wiederum positiv auf die Haltbarkeit des Implantats auswirkt.

Der von Prof. Gruber gewählte Endoprothesen-Hersteller hat mit mehr als 25.000 implantierten individuellen Implantaten weltweit die größte Erfahrung in der Herstellung von individueller Endoprothesen.

 


Prof. Dr. med. Gerd Gruber untersucht das Kniegelenk

/ Termin zur ersten Untersuchung

Bei einem ersten Termin in Heidelberg wird Prof. Gruber das betroffene Kniegelenk eingehend untersuchen. Vereinbaren Sie hier telefonisch einen Termin: 06221 8723-160 oder senden Sie über das Kontaktformular eine Nachricht:

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Dr. Lehmann, Prof Dr. Gruber, Dr. Franz (v.l.n.r.): Spezialisten der Orthopädischen Chirurgie

/ Orthopädische Chirurgie

Im ETHIANUM behandeln Sie Spezialisten für Orthopädische Chirurgie: Dr. Michael Lehmann (Arthroskopie Schulter und Hüfte, Schulter-Endoprothetik), Dr. Wolfgang Franz (Arthroskopeur, Knie-Experte) und der Experte für Hüft- und Knie-Endoprothetik Prof. Dr. Gruber, der europaweit zu den Experten für Ultraschalldiagnostik zählt.

Mehr erfahren: Orthopädische Chirurgie in Heidelberg


Cafeteria im ETHIANUM: Klein, aber fein

/ Virtueller Rundgang

Ein stationärer Aufenthalt im ETHIANUM ist sicher ein anderes Erlebnis, als Patient in einem städtischen Krankenhaus zu sein. Doch entscheidend sind nicht die Äußerlichkeiten, sondern die vielen ‘inneren Werte’. Schauen Sie genauer hin auf Ihrem Rundgang durch die Klinik.

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