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Schmerzen durch Engpass-Syndrom?

Schulter-Impingement: Ein Fall für den Schulterexperten in Heidelberg

Links: Engpass unter dem Schulterdach. Rechts: SchleimbeutelFür den Schwimmer werden Disziplinen wie Kraulen oder Delphin zur schmerzhaften Grenzerfahrung, der Tennisspieler leidet bei jedem Aufschlag und für den Malermeister ist das Streichen der Decke eine Folter:

Wenn ein mechanisches Schulter-Impingement entstanden ist, führt dieses Engpass-Syndrom zu massiven Schmerzen, die ein Experte behandeln sollte.

Im Körper ist kein Platz vergeudet, da macht die Schulter keine Ausnahme. Manche Berufe und Sportarten erfordern gleichzeitig Krafteinsatz und Überkopf-Arbeiten, was zwischen Schulterdach und Rotatorenmanschette zu Reizungen führt.

Der Schleimbeutel verdickt und entzündet sich. In der Folge entzünden sich auch die Sehnen der Rotatorenmanschette und können im Verlauf der Erkrankung sogar reißen. Oft sorgen ab dem 40. Lebensjahr knöcherne Ablagerungen und Kalkeinlagerungen dafür, dass der Raum, den das Schultergelenk zur freien Beweglichkeit nach allen Seiten benötigt, zusätzlich beengt wird. Wenn Sie Ihren Arm über den Kopf oder zur Seite hin heben, wird das bei einem Schulter-Impingement sehr unangenehm sein. Nachts haben Sie wahrscheinlich Schmerzen im seitlichen Oberarm. Evtl. spüren Sie auch bereits eine beginnende Kraftminderung in dem betroffenen Arm.

Schulterexperte Dr. Lehmann bei einer UntersuchungDr. Lehmann, Schulterexperte in Heidelberg, erklärt, weshalb Physiotherapie jetzt erstmal keine Hilfe ist:

»Wenn der Engpass erheblich ist, können sich die Beschwerden durch Krankengymnastik verstärken. Die Rissgefahr für eine evtl. schon in Mitleidenschaft gezogene Rotatorenmanschette vergrößert sich und durch die stärkeren Schmerzen erhöht sich das Risiko, eine Einsteifung der Schulter (Frozen Shoulder) auszulösen.«


Wie geht der Experte bei Verdacht auf Schulter-Impingement vor?

Zunächst muss festgestellt werden, was genau die Schmerzen in der Schulter auslöst. Neben einer Anamnese wird der Facharzt die Beweglichkeit prüfen und spezielle Tests bei Ihnen durchführen.

Röntgenaufnahmen, Ultraschalluntersuchung (Sonographie) und MRT-Bilder erlauben im Anschluss an die klinische Untersuchung eine recht detaillierte Diagnose: Ist der Schleimbeutel entzündet? Hat sich im Gelenk ein Erguss gebildet? Sind Kalkablagerungen zu erkennen? Ist die Rotatorenmanschette verletzt? Haben sich Knochensporne gebildet?

Je nach Resultat werden nun zuerst konservative Therapien angewandt, z. B. der Einsatz von entzündungshemmenden Medikamenten, Injektionen, evtl. auch eine Stoßwellentherapie. Sollte das Ergebnis nach einigen Wochen nicht zufriedenstellend sein (Schmerzen verschwinden, die Beweglichkeit des Gelenks ist deutlich verbessert, Entzündungen gehen zurück), wird eine Arthroskopie sinnvoll sein.


Die Arthroskopie bei einem Impingement-Syndrom der Schulter

Die Arthroskopie: hilfreich und schmerzarmMinimal-invasiv in das Schultergelenk zu schauen mittels Arthroskopie bedeutet, degenerative, entzündliche oder traumatische Begleitverletzungen oder -schäden zu beurteilen und sie gleichzeitig korrigieren zu können. Klassische mechanische Engpassprobleme wie das Impingement sind mit feinen Instrumenten zuverlässig zu beheben:

Ein Schleimbeutel, der häufig entzündlich verändert und verklebt ist, lässt sich bei der Arthroskopie vorsichtig lösen und ganz oder teilweise entfernen. Ein Riss in den Sehnen der Rotatorenmanschette kann genäht werden. Auch Deformationen wie knöcherne Sporne wird der Arthroskopeur so bearbeiten, dass die ideale Schulterdachform wieder hergestellt ist. Bei Bedarf sichert eine abschließende Gelenkspülung (Gelenk-Débridement), dass das Gelenk frei von kleineren Kalk- und Knochenpartikeln wieder rundum beweglich ist.

Weiterlesen:


Die Rotatorenmanschette besteht aus Sehnen und Muskeln (gelb im Bild)

/ Verletzung der Rotatorenmanschette

Dieser Komplex aus Sehnen und Muskeln (gelb im Bild) ermöglicht kraftvolle Armbewegungen nach oben sowie zur Seite und Drehungen des Arms. Die Rotatorenmanschette ist anfällig für Sehnenverschleiß, ausgelöst z. B. durch knöcherne Spornbildungen unter dem Schulterdach. Sie kann auch durch Sportunfälle verletzt werden.

Wie eine Verletzung der Rotatorenmanschette zu behandeln ist


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