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Wenn der Unfall Folgen hat:

Über die Korrektur von Unfallfolgen wie Narben und Knochendefekte

Korrektur von Unfallfolgen, z. B. von Narben oder KnochendefektenEin Unfall ist schnell passiert. Im Verkehr oder beim Sport, im Haushalt oder bei der Arbeit einen Augenblick nicht aufgepasst, vielleicht sogar unausweichlich, aber schuldlos – und schon ist es geschehen. Das traumatische Erlebnis eines Unfalls mit Selbstbeteiligung hat manchmal zusätzliche Folgen, die von einem erfahrenen Spezialisten behandelt werden müssen:

Die Ärzte am ETHIANUM in Heidelberg haben viel Erfahrung darin, solche Unfallfolgen zu behandeln. 


Die Unfallfolge Narbe: So vielfältig wie die Behandlungsmethoden

Wenn nach einem Unfall eine Narbe zurückbleibt, ist das meist nicht dramatisch. Es gibt jedoch Narben, die korrigiert werden müssen, damit der Unfall das Opfer nicht weiter verfolgt. Am ETHIANUM in Heidelberg arbeiten die Plastischen Chirurgen interdisziplinär mit der Dermatologin des Hauses zusammen – für ein auch aus ästhetischer Sicht möglichst optimales Resultat.

An manchen Stellen stören Narben sehr. Im Gesicht können sie das Erscheinungsbild eines Menschen nachhaltig beeinträchtigen. Hier fallen sie sofort auf – und behindern unter Umständen die Beweglichkeit der Muskeln.

Wenn durch eine Narbe als Folge eines Unfalls das herzliche Lächeln verzerrt wirkt oder der Ausdruck der Augen sich geändert hat, sind das gute Gründe für eine Narbenkorrektur.


Weshalb Unfallnarben problematisch sind

Unfallnarben sind häufig gezackt, unregelmäßig oder waren entzündet. Sie heilen in der Regel schlechter als Operationsnarben, die ja in steriler Umgebung durch glatte Schnitte entstehen.

Bei manchen Menschen, z. B. bei besonders dunkel- oder hellhäutigen Männern und Frauen, ist durch Veranlagung das Risiko einer problematischen Narbenbildung nach einem Unfall einfach größer als bei anderen.


Narben sind kein Schicksal

Ein Unfall mag Schicksal sein, eine Narbe als Unfallfolge ist es nicht. Zwar kann auch der erfahrenste Chirurg eine Narbe nicht vollständig verschwinden lassen, aber es gibt viele Wege, Unfallnarben zu verkleinern, zu verlegen und so erfolgreich zu behandeln. 

Erfahren Sie mehr über Behandlungsmethoden von Narben


Knochendefekte durch Tumore, Infektionen oder als Unfallfolge behandeln

Knochendefekte: Wenn Knochen geheilt werden müssenManche Unfallfolgen gehen tiefer. Wenn Knochenbrüche nicht verheilen wollen und Knochendefekte nach Unfällen zurückbleiben, gibt es unterschiedliche Ursachen und Behandlungsmethoden.

Ist nach einem Unfall ein Knochen schlecht durchblutet und heilt deshalb nicht, ist es möglich, diesen durch einen eigenen, gut durchbluteten Knochen zu ersetzen, in der Regel vom Oberschenkel, einem Schulterblatt, dem Wadenbein oder von der Speiche.

Eine solche Operation erfordert viel Erfahrung. Prof. Dr. Günter Germann beschäftigt sich seit vielen Jahren mit solchen Eingriffen und engagiert sich intensiv in der Forschung.

Lesen Sie dazu, für welche spektakuläre OP Prof. Germann ausgezeichnet wurde ...


Die häufigsten Knochendefekte

  • Nicht heilende Knochenbrüche nach Unfällen: Bei einem nicht heilenden Knochenbruch – einer sogenannten Pseudarthrose – ist oft die schlechte Durchblutung des Knochens aufgrund mehrerer Operationen oder einer Infektion die Ursache
  • Knochendefekte durch Tumore: Ursache eines Knochendefektes kann auch ein Tumor sein. Leider führt auch die Strahlentherapie, die zur Bekämpfung eines Tumors eingesetzt wird, häufig zu einer Schädigung des Knochens
  • Avaskuläre Nekrose: Bei diesem Knochendefekt sterben Teile des Knochens ab, weil die Durchblutung nicht ausreichend ist. Ein typisches Beispiel ist die Hüftkopfnekrose, die oft dazu führt, dass ein künstliches Hüftgelenk implantiert werden muss

So werden Knochendefekte behandelt

Viele Knochendefekte können durch die Transplantation von gesundem Knochengewebe (wie aus dem Beckenkamm) oder Knochenersatz erfolgreich behandelt werden.

Auch knochenmorphogenetische Proteine (BMPs), die das Knochenwachstum anregen, werden mit Erfolg eingesetzt. Falls diese konventionellen Techniken nicht ausreichen, können fortgeschrittene mikrochirurgische Techniken weiter helfen.

/ Transplantation von Knochenhaut

Eine erfolgreiche Therapie von Knochendefekten kann die Transplantation der knochenbildendenden Knochenhaut sein, z.B. von der Innenseite des Oberschenkels.

/ Transplantation von Knochen

Manchmal ist es notwendig, nicht nur Knochenhaut zu verpflanzen, sondern ganze Knochenstücke.

Eine Transplantation ist in jedem Fall eine größere Operation, ob es sich um Knochenhaut oder Knochen handelt.

  • Dauer der OP: ca. 6 Stunden
  • Klinikaufenthalt: ca. 14 Tage

/ Implantation von Knochenersatz

Nicht immer muss zum Aufbau neuen Knochenmaterials an anderer Stelle Knochen entnommen werden.

Häufig kann kann man auch auf Knochenersatzmaterial zurückgreifen, manchmal in Kombination mit eigenem Knochen. So werden Sie als Patient so wenig wie möglich durch Operationen belastet.


Sie leiden unter einem Knochendefekt und haben unter Umständen schon mehrere Operationen hinter sich, ohne dass eine Besserung eingetreten wäre?

Vereinbaren Sie einen Termin zu einem ersten Gespräch:

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Behandlung der Hüftkopfnekrose in Heidelberg

/ Avaskuläre Knochennekrosen

Behandlung der Hüftkopfnekrose und weiterer Osteonekrosen: Am ETHIANUM wird eine Methode durchgeführt, die an der Duke-Universität bei über 3.000 Patienten erfolgreich war. Mehr zur Erkrankung und der chirurgischen Behandlung ...

Spezialisten für Osteonekrose informieren


Weichteil- und Knochentumore gezielt behandeln

/ Weichteil- und Knochentumore

Tumorentfernung und Rekonstruktion: Wenn Weichteil- oder Knochentumore operiert werden, können Defekte entstehen, die rekonstruktive Maßnahmen erforderlich machen. Was Knoten bedeuten können und welche Unterschiede es gibt ...

Wissenswertes zu Weichteil- und Knochentumoren


Regenic-Prinzip: rettet es künftig vor künstlichen Gelenken?

/ Forschung: Das Regenic-Prinzip

Bei Erkrankungen aufgrund von Mangeldurchblutung in Knochen oder Knorpelstrukturen (z. B. Hüftkopfnekrose) könnte dieses Verfahren die Rettung sein: In der Forschung von Prof. Germann gelang es, Knochenersatzmaterial mit Gefäßen und Zellen zu beleben.

Mehr zum Projekt Regenic


 

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