http://www.ethianum-klinik-heidelberg.de/wadenbeinkopefchen-mit-wachstumsfuge-in-arm-verpflanzt.html
.

Mikrochirurgie hilft kleinem Mädchen

Prof. Dr. Germann verpflanzte das Wadenbeinköpfchen mit Wachstumsfuge in den Arm

Alisa * kann Arm und Hand endlich bewegen!Ein kleines Mädchen stellt eine Plastikflasche auf dem Tisch ab. Was aussieht wie eine ganz alltägliche Handlung, ist aus medizinischer Sicht eine wunderbare Entwicklung: Prof. Dr. Günter Germann, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, hat das Wadenbeinköpfchen der Kleinen mikrochirurgisch verpflanzt, damit sie Arm und Hand endlich benutzen kann. Und sie kann!

Die kleine Alisa * (Name geändert) ist neun Jahre alt und stammt aus Saudi-Arabien. Von Geburt an leidet sie unter einer Fehlbildung des rechten Armes: Elle und Speiche sind nicht ausgebildet. So hing der Arm in den Weichteilen, war zu kurz und wuchs nicht mehr; ohne Stützschiene hing auch die Hand nutzlos herunter.


12-mal voroperiert ohne Erfolg

Plastischer Chirurg, Mikrochirurg, Wissenschaftler: Prof. Dr. Germann12-mal war Alisa in der ganzen Welt operiert worden, auch in Deutschland. Ärzte versuchten den Knochen zu verlängern, andere setzten Knochen ohne Durchblutung ein. Viele Schmerzen, kein Erfolg. Prof. Dr. Germann ging einen anderen Weg: Der international bekannte Mikrochirurg verpflanzte im ETHIANUM Heidelberg das Wadenbeinköpfchen mit der Wachstumsfuge und ihren Gefäßen.

Das Wadenbein (med.: Fibula) wächst, wie alle Knochen, durch Wachstumsfugen (med.: Epiphysenfugen). Im Wadenbein sitzen sie ganz oben unter dem Wadenbeinkopf. Wachstumsfugen sind Zonen, in denen unter Hormoneinfluss die dort sitzenden Knorpelzellen zum Wachstum angeregt werden. Sie bilden dann Knochenzellen – der Knochen wächst.

Fixiert: Der Wadenbeinkopf im Arm von AlisaMit Abschluss des Wachstums verschließen sich die Wachstumfugen, ein Längenwachstum ist nicht mehr möglich. Sie reagieren auch extrem sensibel auf Minderdurchblutung: Werden Wachstumsfugen ohne mikrochirurgischen Gefäßanschluss verpflanzt, gehen sie sofort zu.

Prof. Dr. Germann verpflanzte das Wadenbein deshalb inklusive der Wachstumsfuge mit ihren Gefäßen auf die missgebildete Speiche des Arms. Nun, rd. vier Monate nach dem Eingriff, ist die Wachstumsfuge immer noch offen und der Arm der kleinen Alisa wächst langsam weiter. Dass sie ihren Arm nun endlich bewegen und sogar Dinge greifen kann, ist ein toller Erfolg des mikrochirurgischen Eingriffs, der weltweit bisher nur rd. 60-mal durchgeführt wurde, davon zwei Mal von Prof. Dr. Germann persönlich.


Prof. Dr.Germann ist ein erfahrener Mikrochirurg

/ Mikrochirurgie

Feinarbeit in der Plastisch-Rekonstruktiven Chirurgie. Auch in der Ästhetischen und der Handchirurgie ist Mikrochirurgie immer dann gefragt, wenn durchblutetes Gewebe verpflanzt werden soll. Mehr über die Arbeit erfahrener Mikrochirurgen am ETHIANUM ...

Wo Mikrochirurgie angewendet wird


Korrektur von Unfallfolgen, z. B. von Narben oder Knochendefekten

/ Unfallfolgen

Unfallfolgen von Spezialisten behandeln lassen: Narben oder Knochendefekte werden am ETHIANUM von erfahrenen Fachärzten für Plastisch-Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Abstimmung mit der Fachärztin für Dermatologie korrigiert ...

Unfallfolgen behandeln: Narben, Knochendefekte ...


Aktuelle Meldungen aus der ETHIANUM Klinik Heidelberg

/ Aktuelles

Direkt aus dem ETHIANUM: Regionale Aktivitäten, Neues aus der Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie, der Handchirurgie und anderen Fachbereichen der Klinik. Viele Informationen direkt von den Fachärzten ...

Überblick: Aktuelle Meldungen der Klinik in Heidelberg


 

Kommentar zu Prof. Dr. Germann hilft kleinem Mädchen: Wadenbeinköpfchen mit Wachstumsfuge verpflanzt?

Kommentar schreiben:







Spam-Schutz

Aus Gründen der Sicherheit ist dieses Formular mit einem Schutz gegen unerwünschte E-Mails (Spam) versehen.

Damit Sie Ihren Kommentar absenden können, lösen Sie bitte die folgende Aufgabe.




.
 
 

ETHIANUM Klinik Heidelberg | © ETHIANUM Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG - Alle Rechte vorbehalten