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Gebärmutterentfernung unter erschwerten Bedingungen

Laparoskopie-Spezialist PD Dr. Hornemann entfernte riesige Gebärmutter ‘durch das Schlüsselloch’

Anschaulicher Vergleich zwischen einer normalen und einer stark vergrößerten Gebärmutter

»Das schaffen nur Sie Dr. Hornemann – viel Spaß!« steht handschriftlich auf der Einweisung, mit der Sonja P. (Name geändert) für eine Gebärmutterentfernung zu Laparoskopie-Spezialist Priv.-Doz. Dr. Hornemann ins ETHIANUM Heidelberg kam.

Die 44-jährige, zierliche Patientin litt unter zahlreichen Myomen: »Ich hatte ständig Schmerzen während der Periode, alle paar Tage Schmierblutungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, musste andauernd aufs Klo und hatte einen Bauch, als wäre ich im vierten Monat schwanger.«

Kein Wunder: Während ein gesunder Uterus gerade mal rd. 70 Gramm wiegt (entspricht dem Gewicht einer Limette), war Sonja P.'s Gebärmutter durch die Myome um das 16,5-fache gewachsen und brachte mit 1.166 Gramm das Gewicht einer ausgewachsenen Honigmelone auf die Waage.

Unter normalen Umständen ist eine Hysterektomie, also die Gebärmutterentfernung, für erfahrene Operateure minimal-invasiv gut machbar: Der große Bauchschnitt, der leider noch viel zu häufig bei einer Hysterektomie durchgeführt wird, muss nicht mehr sein. Auch kann, trotz minimal-invasiver Technik, in vielen Fällen der Gebärmutterhals erhalten bleiben. Jedoch ist wirklich nur für absolute Laparoskopie-Experten die Herausforderung zu meistern, wenn der Uterus durch Myome um ein Vielfaches größer ist als normal – und dennoch, bei Erhalt des Gebärmutterhalses, ‘durch das Schlüsselloch’ entfernt werden soll.


Hysterektomie: Nach einer Woche managte die Hotelbesitzerin schon wieder Veranstaltungen

Für Sonja P. stand die Notwendigkeit der OP außer Frage: »Meine Lebensqualität war schon deutlich eingeschränkt.« Aber wenn man mehrere Hotels und Gaststätten besitzt, rückt die eigene Gesundheit in den Hintergrund: »Wir hatten gerade ein neues Hotel übernommen, ich konnte unmöglich für ein paar Wochen ausfallen.«

In der ersten Klinik, in der sie vorstellig wurde, machte man ihr keine Hoffnungen auf schnelle Heilung:

a) Die Gebärmutter sollte komplett entfernt werden, ohne den Gebärmutterhals zu erhalten
b) Die OP sollte durch einen großen Bauchschnitt erfolgen
c) Für die Genesung sollten mehrere Wochen eingeplant werden

Keine Option für die Hotelbesitzerin. Dass sie nun schon eine Woche nach der OP wieder Veranstaltungen managen konnte, verdankte sie der Empfehlung ihres Frauenarztes: Er riet ihr, den Spezialisten für gynäkologische Schlüsselloch-Operationen, Priv. Doz. Dr. Hornemann im ETHIANUM Heidelberg aufzusuchen. »Dr. Hornemann hat mir genau erklärt, wie er vorgeht; ich habe mich total sicher gefühlt und ihm von Anfang an vertraut, dass alles gutgeht,« erzählt Frau P.

»Aufgrund der extremen Größe des Befundes haben wir im Vorfeld noch ein MRT des Bauchraums gemacht, dann ging es los,« berichtet Laparoskopie-Spezialist Hornemann, der das MIC III Zertifikat besitzt – die höchste Qualifikationsstufe auf dem Gebiet der minimal-invasiven operativen Gynäkologie.


3,5 Stunden operierte der Spezialist mit dem robotergestützten 3-D System für gynäkologische Eingriffe

MRT des stark vergrößerten Uterus3,5 Stunden, in denen die über ein Kilogramm schwere Gebärmutter operiert und dann Stück für Stück aus dem Bauchraum entfernt wurde. Das entscheidende Arbeitsinstrument des Spezialisten besteht hierbei aus einem sich drehenden, scharfkantigen Rohr mit etwa 1,5 cm Durchmesser, in dem er eine Zange führt, um die Gebärmutter zu zerkleinern. So kann der große Schnitt vermieden werden. Eine besondere Herausforderung für den Operateur bestand darin, dass die Gebärmutter nur sehr wenig beweglich war. Aber die OP verlief optimal, bei sehr geringem Blutverlust und ohne Komplikationen.

Entsprechend gut ging es Sonja P. nach dem Eingriff: Sie stand noch am OP-Tag auf, duschte bereits am nächsten Tag und wurde nach zwei Tagen bei Wohlbefinden entlassen. Auch wenn es nicht unbedingt im Sinne des Arztes war, dass sie so schnell wieder ihren Tätigkeiten nachgeht, freut er sich für seine Patientin. Und die Unternehmerin ist glücklich, dass alles so perfekt geklappt hat. »Ich habe nur vier – oder sind es fünf? Mini-Narben, die weitgehend unsichtbar sind. Topp-Ergebnis!«

 


Operiert mit dem 3D System: Priv.-Doz. Dr. Hornemann

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Zur Terminvereinbarung mit Priv.-Doz. Dr. Amadeus Hornemann wählen Sie bitte 06221 8723-434 oder fragen Sie über das Kontaktformular Ihren Wunschtermin an. Der Spezialist für minimal-invasive frauenchirurgische Eingriffe wird Sie untersuchen, beraten und ggf. eine OP durchführen.

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Myome können je nach Anzahl, Größe und Lokalisation Probleme verursachen. Sie werden i. d. R. durch eine Laparoskopie (Bauchspiegelung) oder Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) entfernt. Ob eine Entfernung der Gebärmutter zu empfehlen ist oder zu einer alternativen Therapie geraten wird, ist abhängig von der Diagnostik und der individuellen Lebenssituation.

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