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Viktoria Minenko, Stationsschwester

‚Das waren spannende zehn Jahre, für die ich sehr dankbar bin‘, sagt Viktoria Minenko, die von Anfang an dabei war.

Ihre im Heimatland Ukraine absolvierte Ausbildung als Krankenschwester wurde in Deutschland, wohin sie mit ihrer Familie samt Schwiegereltern im Jahr 2008 ausgewandert ist, nicht anerkannt. Nachdem sie zunächst zeitweilige Aushilfsjobs im Pflegebereich ausgeübt hatte, wurde sie im Jahr 2010 auf die Stellenausschreibungen des ETHIANUM aufmerksam, hat sich beworben – und wurde zum Gespräch eingeladen. Zu ihrer eigenen Überraschung konnte sie den damaligen Personalleiter Herrn Stein (trotz damals wohl noch deutlichen Mängeln bei der deutschen Sprache, wie sie selber sagt …) offenkundig überzeugen, denn sie bekam die Stelle als Stationshilfe.

10 Jahre Ethianum, Viktoria Minenko, Stationsschwester

Bei einem ersten Besuch des noch nicht ganz fertiggestellten Gebäudes konnte sie ihren Augen kaum glauben, dann was sie sah, hatte nichts mit dem Bild einer Klinik zu tun, das sie bisher hatte. ‚Und dann begann eine aufregende Zeit’, erzählt sie ‚denn wir mussten ja erstmal aus dem leeren Gebäude eine funktionierende Klinik machen, das ist nicht so leicht, wie es sich anhört …’
Viktoria Minenko war zuständig für Material und Wäsche. Dazu musste sie möglichst schnell ihre Sprachkenntnisse verbessern, vor allem, was die Fachbegriffe anbetrifft. Eine im Vorbeieilen hinterlassene Mitteilung wie ‚Bestell mal rote Stöpsel und Überziehschuhe’ musste verstanden und verarbeitet werden, da hilft auf Dauer kein digitales Übersetzungsgerät, mit dem sie sich bis dahin teilweise noch beholfen hatte. 


‚Ohne die Unterstützung der KollegInnen hätte ich das niemals geschafft.’ erinnert sie sich. Diese hatten schnell erkannt und anerkannt, dass sie offenkundig über eine fundierte Ausbildung verfügte und bereit war, sich voll zu engagieren, auch wenn sie offiziell vielleicht ‚unter Wert‘ beschäftigt war.

All das blieb auch der Chefetage nicht verborgen … Prof. Germann hat sie eines Tages angesprochen, dass da ‚jetzt mal was passieren muss‘ und auch gleich dafür Sorge getragen, dass sie mit einer auf drei Monate verkürzten Schulung die Bestätigung ihrer Ausbildung als Krankenschwester erreichen konnte. Seit 2005 ist sie nun auch als offiziell anerkannte Krankenschwester auf der Station tätig. 

‚Ich war so glücklich und dankbar - und bin es bis heute! Das ETHIANUM ist wie eine Familie, die auch OPs macht und Patienten versorgt. Das ist mein zweites Zuhause. In das Bild passt, dass der Chef, Prof. Germann, sich auch eher wie ein Vater uns gegenüber verhält. Er findet immer den richtigen Ton, ob er Lob ausspricht oder auch schon mal Kritik übt, was auch mal sein muss. ‚Ach Kinder’, beginnt er häufig …’ schwärmt Viktoria Minenko.


Sie ist rundum Familienmensch, ihre eigene Familie mit Schwiegereltern, Ehemann und zwei Töchtern bezeichnet sie als ihr schönstes Hobby. - Da scheint jemand rundum zufrieden zu sein mit seinem Dasein, oder?

10 Jahre Ethianum

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