Rettungsoperationen des Handgelenks:
Trotz Verschleiß schmerzfrei leben durch Denervation, Versteifung, Prothetik.
Ihre Hand ist im Dauereinsatz. Kaum eine Tätigkeit ist ohne die Aktion von Hand und Handgelenk möglich. Chronische Schmerzen bei jeder Bewegung machen das Leben zur Hölle, sogar Depressionen können die Folge sein.
Verletzungen, Fehlbelastungen, Entzündungen oder degenerative Prozesse führen unbehandelt unweigerlich zu einem Verschleiß der Knorpelflächen. Leider gibt es bis heute noch keine Möglichkeit, zerstörten Knorpel im Handgelenk zu reparieren. Die Handchirurgie kann jedoch die Schmerzen lindern.
Am ETHIANUM in Heidelberg ist ein hochsensibler Magnetresonanztomograph im Einsatz, der schon im Frühstadium den Verschleiß von Knorpelflächen erkennen läßt und so den Handchirurgen ermöglicht, rechtzeitig mit Ihnen Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Diese Verfahren helfen, den Schmerz in den Griff zu bekommen:
Ist der Verschleiß von Knorpelflächen fortgeschritten, kann meist nur noch die Handgelenkchirurgie helfen.
Deshalb warten Sie besser nicht lange bei Beschwerden: Konsultieren Sie einen erfahrenen Handchirurgen.
Warten oder Handeln?
Wenn Sie sich auf dieser Seite informieren, haben Sie möglicherweise seit langer Zeit Schmerzen. Lange genug, wie wir meinen.
Verabschieden Sie sich von Ihren Schmerzen und vereinbaren Sie jetzt einen Termin:
06221 / 8723 0
Denervation:
Bei der Denervation werden Nerven, die den Schmerz vom Handgelenk zum Gehirn leiten, durchtrennt. Das Gefühl in der Hand bleibt dabei erhalten.
Eine dauerhafte und komplette Schmerzfreiheit ist nicht immer möglich, oft kann jedoch der Einsatz von Schmerzmitteln erheblich reduziert werden. Die Denervation ist auch dann sinnvoll, wenn die Vollversteifung oder ein Protheseneinsatz im Handgelenk noch eine Weile hinausgezögert werden sollen.
Teilversteifung:
Die Teilversteifung wird bei noch nicht stark ausgeprägten
Arthroseformen vorgenommen:
Die Handwurzel besteht aus acht Knochen, die in zwei Viererreihen angeordnet sind. Bei der Teilversteifung werden Knochen mit defektem Knorpel stillgelegt, indem sie miteinander verbunden werden. So wird dieser Teil des Handgelenks aus der Belastungszone genommen, eine gewisse Beweglichkeit bleibt aber erhalten.
Vollversteifung:
Im fortgeschrittenen Stadium der Arthrose mit ausgeprägtem Knorpelschaden reicht eine Teilversteifung nicht mehr aus. Bei der kompletten Versteifung des Handgelenks werden zunächst Knorpel- und Knochenreste, manchmal sogar ein zerstörter Handgelenksknochen entfernt.
In die Hohlräume wird ein Knochenstück aus dem körpereigenem Beckenkamm eingesetzt. Eine im Knochen verschraubte Platte stabilisiert die Konstruktion. So kommt es zu einer allmählichen Verschmelzung zwischen Speiche, den Handwurzelknochen und der Mittelhand. Das Handgelenk arthrodesiert, es wird steif. Die Hand bleibt hierbei weiter beweglich, Drehbewegungen des Unterarms sind möglich, Beugen, Strecken und Seitwärtsbewegungen leider nicht.
Handgelenksprothese:
Der Einsatz eines künstlichen Handgelenks ist angezeigt, wenn das Handgelenk komplett zerstört ist und der Klient unter starken Schmerzen leidet.
Eine starke Belastung des Handgelenkes, welches mit einer Prothese versorgt ist, ist leider nicht möglich. Für Klienten, die ihr Handgelenk stärker belasten, ist daher die Versteifung des Handgelenkes die bessere Alternative.
Gegenüber der Vollversteifung hat die Prothese den Vorteil der größeren Beweglichkeit. Mit der Prothese sind auch Streck- und Beugebewegungen sowie seitliche Bewegungen möglich.
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