Auch Silikon kann eine neue Brust formen.
Brustwiederaufbau mit Implantaten.
Alternativ zur Brustrekonstruktion mit Eigengewebe kann der Brustwiederaufbau mit Implantaten erfolgen.
Viele Frauen entscheiden sich bewusst für diese bewährte Methode, wenn sie keine Transplantation von Eigengewebe wünschen.
Welches Verfahren das Richtige für Sie ist, entscheiden Sie am besten gemeinsam mit Ihrem plastisch-rekonstruktiven Chirurgen. Deshalb setzen die Spezialisten für Brustrekonstruktion am ETHIANUM in Heidelberg auf umfassende Aufklärung und Beratung.
An dieser Stelle finden Sie erste, wichtige Informationen zum Brustwiederaufbau mit Implantaten, die Sie in einem persönlichen Gespräch mit Ihrem Chirurgen vertiefen können:
Der Brustwiederaufbau mit Implantaten: Ein Überblick.
Damit Implantate für die Brustrekonstruktion eingesetzt werden können, muss vor allem genug Haut vorhanden sein. In einigen Fällen wird ja nur die Brustdrüse entfernt, der Hautmantel bleibt erhalten. Aber auch wenn die gesamte Brust ablatiert wurde, ist der Einsatz von Implantaten möglich:
Dafür wird ein Expander auf Höhe der Brust unter der Haut platziert — unter Umständen kann dieser Schritt bereits während der Ablation erfolgen. Der Expander, ein kleines Kunststoffkissen, kann über ein Ventil von außen nach und nach mit einer Kochsalzlösung gefüllt werden. So dehnt sich die Haut ganz langsam, bis die gewünschte Brustgröße erreicht ist und der Expander nach ca. 6 Wochen durch das Implantat ersetzt werden kann.
Diese Operation ist der Brustvergrößerung in der Ästhetischen Chirurgie sehr ähnlich. Die Implantate haben eine aufgeraute Silikonhülle und sind mit einem Silikongel gefüllt. Sie werden entweder unter die Haut (subkutan) oder hinter den Brustmuskel (submuskulär) platziert.
Die Vorteile:
- Es wird kein Gewebe von anderer Stelle entnommen, weitere Narben an anderen Körperteilen entfallen
- Auch für sehr schlanke Frauen geeignet, die an Bauch, Rücken oder Po kein Gewebe entbehren können oder wollen
- Da die andere Brust in der Regel an die rekonstruierte Brust angeglichen wird, kann durch entsprechende Implantatgröße mit dem Brustaufbau eine Brustvergrößerung stattfinden
Die Nachteile:
- Implantate bergen, anders als Eigengewebe, die Gefahr der Abkapselung
- Eine Abkapselung kann zu Verformung und Schmerzen führen, die meist einen Austausch nach spätestens
10 bis 15 Jahren erfordern
Um die Gefahr der Abkapselung zu verringern, kann der Brustaufbau mit Implantaten in Kombination mit der Latissimus dorsi Lappenplastik durchgeführt werden. In einigen Fällen wird zusätzlich ein künstlicher Gewebeersatz verwendet.
Am ETHIANUM befasst sich Dr. Matthias Reichenberger mit der Erforschung der Kapselfibrosebildung und ihrer Vermeidung.
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Welche Operationsmethode ist für Sie optimal?
Brustrekonstruktion mit Eigengewebe oder Implantat — vielleicht auch eine Kombination? Welche Operationsmethode für Ihren Brustwiederaufbau am besten geeignet ist, legen Sie gemeinsam mit Ihrem plastisch-rekonstruktiven Chirurgen fest.
In Ihrem persönlichen Gespräch erfahren Sie auch weitere Details zur Operation, werden umfassend über eventuelle Risiken aufgeklärt und erhalten Antworten auf all Ihre Fragen.
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