Mit der richtigen Behandlung endlich
wieder gesunde Knochen.
Knochendefekte durch Tumore, Infektionen, als Unfallfolge.
Knochendefekte — dieses Thema liegt PD Dr. Michael Pelzer, Facharzt am ETHIANUM, wirklich am Herzen.
Für ihn ist die Behandlung von Knochendefekten mehr als eine fachliche Herausforderung der Plastisch-Rekonstruktiven Chirurgie: Die Transplantation von durchblutetem Knochen ist eines seiner Spezialgebiete — und Kern seiner Forschungsarbeit in den USA.
Manche Knochendefekte sind angeboren, andere treten als Unfallfolgen oder nach Infektionen und Tumoren auf.
Lernen Sie hier die häufigsten Knochendefekte kennen, die PD Dr. Pelzer und seinen Kollegen in ihrer täglichen Praxis behandeln:
- Nicht heilende Knochenbrüche nach Unfällen: Bei einem nicht heilenden Knochenbruch — einer sogenannten Pseudarthrose — ist oft die schlechte Durchblutung des Knochens aufgrund mehrerer Operationen oder einer Infektion die Ursache.
- Knochendefekte durch Tumore: Ursache eines Knochendefektes kann auch ein Tumor sein. Leider führt auch die Strahlentherapie, die zur Bekämpfung eines Tumors eingesetzt wird, häufig zu einer Schädigung des Knochens.
- Avaskuläre Nekrose: Bei diesem Knochendefekt sterben Teile des Knochens ab, weil die Durchblutung nicht ausreichend ist. Ein typisches Beispiel ist die Hüftkopfnekrose, die oft dazu führt, dass ein künstliches Hüftgelenk implantiert werden muss.
So werden Knochendefekte behandelt.
Viele Knochendefekte können durch die Transplantation von gesundem Knochengewebe (wie aus dem Beckenkamm) oder Knochenersatz erfolgreich behandelt werden.
Auch knochenmorphogenetische Proteine (BMPs), die das Knochenwachstum anregen, werden mit Erfolg eingesetzt. Falls diese konventionellen Techniken nicht ausreichen, können fortgeschrittene mikrochirurgische Techniken weiter helfen.
Transplantation von Knochenhaut.
Eine erfolgreiche Therapie von Knochendefekten kann die Transplantation der knochenbildendenden Knochenhaut sein, z.B. von der Innenseite des Oberschenkels.
Transplantation von Knochen.
Manchmal ist es notwendig, nicht nur Knochenhaut zu verpflanzen, sondern ganze Knochenstücke. Eine Transplantation ist in jedem Fall eine größere Operation, ob es sich um Knochenhaut oder Knochen handelt.
Dauer der OP: ca. 6 Stunden
Klinikaufenthalt: ca. 14 Tage
Implantation von Knochenersatz.
Nicht immer muss zum Aufbau neuen Knochenmaterials an anderer Stelle Knochen entnommen werden. Häufig kann kann man auch auf Knochenersatzmaterial zurückgreifen, manchmal in Kombination mit eigenem Knochen.
So werden Sie als Patient so wenig wie möglich durch Operationen belastet.
Sie leiden unter einem Knochendefekt und haben unter Umständen schon mehrere Operationen hinter sich, ohne dass eine Besserung eingetreten wäre?
Vereinbaren Sie einen Termin mit Dr. Michael Pelzer:
06221 / 8723 0
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