http://www.ethianum-klinik-heidelberg.de/die-gruene-klinik-in-heidelberg.html
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Ökologisch ist ökonomisch

Facetten einer Klinik, die in allen Bereichen auf Qualität setzt

Wer unser glitzerndes Spiegelobjekt in der Kuppel sieht und weiß, dass hier Plastische und Ästhetische Chirurgie höchster Qualität geleistet wird, könnte meinen, dies sei einfach eine neue Luxusklinik.

Facetten einer ungewöhnlichen Klinik

Doch ebenso, wie es in dieser Klinik um weit mehr geht als um Schönheitschirurgie, ist das ETHIANUM Heidelberg auch als Institution ein echtes Juwel: Die gesamte Klinik basiert auf einem umfassenden Konzept der Nachhaltigkeit.

Die konsequente Umsetzung ist einem Umstand zu verdanken, der höchst selten gegeben ist: Das ETHIANUM wurde tatsächlich auf der grünen Wiese gebaut, von Grund auf und komplett neu.


Impressionen aus der Bauzeit

18 m hohe Kuppel mit AkustikdämmungBlick in den heutigen Präventionsbereich

Bild oben links: Akustikdämmung der Kuppel in 18 m Höhe. Die Öffnung ist steuerbar und versorgt die Lobby mit Tageslicht. Die natürliche Lichtquelle hilft dank bodentiefer Fenster auch im OP-Bereich und in fast jedem Raum beim Energiesparen. Automatische Lichtsteuerungssysteme, Fassadenverschattung und der Einsatz von LED-Lampen ergänzen das Beleuchtungskonzept.

Rechts daneben der Blick in den heutigen Präventionsbereich. Zum Bau der Klinik wurden Materialien verwendet, die ohne lange Transportwege aus heimischer Produktion stammen. Decken, Wände und Böden sind weitestgehend kunststofffrei und recyclebar (siehe auch: OP-Bereich )

Klinikneubau vom Neckar aus gesehenAnlieferung des MRT

Linkes Bild: Der Neubau 2009, vom Neckar aus gesehen. Außenhaut und Dach sind konsequent wärmegedämmt, überall wurden Isolierglasfenster eingesetzt.

Rechts: Der 3-Tesla Magnetresonanztomograph wird angeliefert. Allein für die Radiologie ist eine eigene Lüftungsanlage erforderlich (siehe großes Bild unten) – übrigens eine von acht hocheffizienten Lüftungsanlagen (Effizienzklasse A+) im Haus.

Lüftungsanlage für die Radiologie


Was der Neubau möglich macht: Maßnahmen für die grüne Klinik

Das Qualitätskonzept der Nachhaltigkeit nimmt übergreifend Einfluss auf die Strukturen der Klinik. Das ist sinnvoll: 40 % der Kosten, die während der Nutzungsdauer eines Gebäude anfallen, werden für Energie benötigt. Und eine Klinik verbraucht so viel Energie wie eine Kleinstadt!

Wärme, Wasser, Strom: Wie in jedem privaten Haushalt lauern hier die ganz großen Kostentreiber. Bei einer Klinik sind sie durch Technische Gebäudeausrüstung, IT und Medizintechnik im Verhältnis natürlich exorbitant höher. Da lohnen sich hohe Anfangsinvestitionen, die über die Nutzungsdauer gesehen bis zum Gebäude-Rückbau ihre Einsparpotenziale entfalten.

So braucht man zum Beispiel keine frische Küche zur Versorgung anzubieten, wenn dahinter keine Idee steht, die den hohen Energieaufwand im verträglichen Rahmen hält. Sonst müssten die Patienten die Mehrkosten der erstklassigen Verpflegung tragen.

Geothermie-Anlage der Klinik

Das ETHIANUM hat eine eigene Geothermieanlage mit einer Wärmepumpe, die auf Kältebetrieb umgeschaltet werden kann. Die Erdwärme, die 45 Sonden aus max. 70 Metern Tiefe fördern, dient somit je nach Jahreszeit zum Heizen oder Kühlen. Der Grundbedarf der Fußbodenheizung/-kühlung wird damit bestritten, Kühldecken und Fassadenlüftungsgeräte beziehen sogar ihren kompletten Energiebedarf aus dieser Anlage.

Damit wurden die Heizkörper eingespart und da es keine Brennstelle im Gebäude gibt, gibt es auch keinen klimaschädlichen CO²-Ausstoß: Das ETHIANUM ist eine emissionsfreie Klinik, ein Green hospital.

Nicht nur das macht das ETHIANUM in der Region zum Vorzeigeobjekt

Zentrale Wasseraufbereitung (orange = Warmwasser)

Blick auf die zentrale Wasseraufbereitung: Orangefarben sind die Warmwassertanks, hinten an der Wand sehen Sie die Verteiler für Fußbodenheizung, Kühldecken und Fassadenlüftung.

Die Fassadenlüftungsgeräte sind ebenfalls Sparhelfer: Wird in einem Zimmer die Klimaanlage eingeschaltet, reduzieren als erstes Jalousien die Sonneneinstrahlung, bevor die Kühlung anspringt.


Green & clever: Wirtschaftlichkeit durch Ideen

Ralf Brenneisen, Leiter des Facility-Management im ETHIANUM, hat das Konzept im Rahmen der Initiative Green + Hospitals gemeinsam mit Siemens realisiert. »Diese enge Zusammenarbeit hat gewährleistet, dass viele Systeme in der Klinik heute optimal ineinandergreifen.«

Geschäftsführer Dr. Peter Görlich im GesprächDr. Peter Görlich, Geschäftsführer der Klinik: »Die Lösungen von Siemens minimieren nicht nur unseren Energiebedarf. Sie unterstützen unser Ziel, kurze Untersuchungszeiten und strukturierte Behandlungspfade als Standard im Gesundheitswesen zu etablieren.«

Auch durch neue Logistiklösungen hat der Geschäftsführer für Einsparungen gesorgt, die nicht zu Lasten der Klienten gehen:

Statt wie in Krankenhäusern üblich für große Lagerbestände viel Kapital und Raumkapazitäten festzusetzen, werden für die komplette Behandlung jedes Patienten Kit-Packs definiert. Diese lagern direkt im Patientenzimmer. Zusätzlich stellt ein Notfalllager sicher, dass immer genug Material und Medikamente verfügbar sind.

Zusätzlich sorgen das Krankenhausinformationssystem und die digitale Patientenakte für Wirtschaftlichkeit: »Papierlose Kommunikation bedeutet einerseits Einsparungen, viel wichtiger ist aber, dass patientenrelevante Informationen sicher und schnell verfügbar sind: Am Bett des Patienten über das Bedside-Terminal ebenso wie im OP oder Behandlungszimmer.«

Serverschränke, u. a. für das Krankenhausinformationssystem

Serverschränke: Hier liegt das intelligente Kommunikationsnetzwerk mit Krankenhausinformationssystem, LAN- und WLAN-Netzwerk, Streaming-Service, TV-Server, VoIP-Anlage. Die gesamte Klinik nutzt Glasfaserkabel.


Leiter Facility-Management Ralf Brenneisen

/ Ralf Brenneisen

Schon in der Bauphase war seine Expertise unverzichtbar: Ralf Brenneisen, Leiter Facility Management, koordiniert nahezu alles, was rund um die Funktionalitäten des neuen Gebäudes entscheidend ist. Ihm obliegt auch die Organisation des Caterings ...

Mehr über den Leiter des Facility-Managements


Cafeteria im ETHIANUM: Klein, aber fein

/ Virtueller Rundgang

Ein stationärer Aufenthalt im ETHIANUM ist sicher ein anderes Erlebnis, als Patient in einem städtischen Krankenhaus zu sein. Doch entscheidend sind nicht die Äußerlichkeiten, sondern die vielen ‘inneren Werte’. Schauen Sie genauer hin auf Ihrem Rundgang durch die Klinik.

Zimmer, OP-Bereich und mehr


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